Amsterdam goes Stuttgart

Studierende und Professoren beider Hochschulen (Foto: Messerschmidt)

Nach dem letztjährigen erfolgreichen Kollaborationsprojekt zwischen dem Studiengang Wirtschaftsinformatik und digitale Medien (HdM) und der Hogeschool van Amsterdam (HvA) konnte dieses Jahr ein neues Projekt realisiert werden. Dem vorausgegangenen Besuch in Amsterdam Mitte März von den Studierenden und ProfessorInnen aus Stuttgart, folgte Ende Mai der Gegenbesuch an der HdM von den Studierenden und ProfessorInnen aus Amsterdam.

 

Startschuss für die internationale Zusammenarbeit im gemeinsamen Wahlfach “Trends im IT-Management” war der Besuch von Studierenden und ProfessorInnen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik und digitale Medien an der Hoogeschool van Amsterdam im März 2017.

 

An der Hoogeschool bearbeiteten Studierende beider Hochschulen Case Studies zum Thema „Mobile Advertising“ und „Smart Home Security“. Hierfür wurden zu Beginn des Semesters in den Workshops, in Amsterdam, gemischte Gruppen gebildet, die jeweils eine Geschäftsidee erarbeiteten. Nach einer ersten Pitch-Präsentation, der einzelnen Gruppen in Amsterdam, erfolgte die weitere Zusammenarbeit online. Die Studierenden entwickelten hierbei IT-basierte Geschäftsmodelle mit IT-Infrastrukturen und Marketing-Strategien. Am Ende des Projektes stand der viertägige Besuch der Studierenden und Professoren aus Amsterdam in Stuttgart an. Ziel dabei war es, den finalen Pitch-Präsentationen der einzelnen Gruppen den letzten Feinschliff zu verleihen, um daraufhin die Jury (Professorenteam aus beiden Hochschulen) davon zu überzeugen, in eine Startup-Idee zu investieren.

 

Im Rahmen des Kulturprogramms stand, nach der Ankunft am Sonntag in Stuttgart, zunächst ein gemeinsames Mittagessen, sowie der Besuch des Mercedes-Benz Museums auf dem Programm. Nach den ersten schwäbischen Impressionen fand am zweiten Tag die offizielle Begrüßung inklusive einer Führung durch die Hochschule der Medien statt. Nach erfolgreicher Gruppenarbeit durfte die abendliche Willkommensparty an der HdM natürlich nicht fehlen. Dabei konnten bereits bestehende Kontakte gepflegt und neue Kontakte geknüpft werden.

 

Spannende Einblicke

Abgesehen von der täglichen Arbeit in Gruppen stand am Dienstag eine Exkursion zum Fraunhofer Institut an. Stephan Ramming, der seinen Master of Media Research an der Hochschule der Medien erlangt hatte, begrüßte die Gäste aus Amsterdam sowie die Studierenden und ProfessorInnen der HdM, bevor es eine große Tour durch das Institut gab. Die Studierenden bekamen interessante Einblicke in das „Urban Living Lab“, welches als Demonstrations- und Experimentierumgebung zur Abbildung zukünftiger Interaktionsprozesse für Produkte und Dienstleistungen der „Stadt der Zukunft“ dient.

 

Weiter ging es mit dem „Workspace Innovation Lab“, welches die Arbeitsweisen und Umgebungssituationen untersucht, um das Wohlbefinden und die Motivation am Arbeitsplatz zu steigern. Im „Immersive Engineering Lab“ durften die Studierenden dann mit Hilfe von 3D-Techniken in virtuelle Umgebungen eintauchen, die bei der Unterstützung und Entwicklung von Prozessen und der Produktentwicklung und Planung helfen soll. Das „Digital Engineering Lab“ rundete den Besuch am Fraunhofer Institut ab. In diesem wird die komplette Prozesskette von der Idee bis zum fertigen Produkt virtuell abgebildet, mit dem Ziel den Ingenieuren zu helfen, Prozesse zu optimieren und Kosten zu sparen.

 

Den Abschluss machte eine, von Studierenden organisierte, anderthalbstündige Tour durch Stuttgart, mit den wichtigsten Punkten der Stuttgarter Innenstadt. Darunter der Turm am Hauptbahnhof, der Schlossplatz, das Rathaus und viele weitere Sehenswürdigkeiten. Zum Ausklang des Tages, trafen sich die Studierenden Gruppen in einem traditionellen schwäbischen Brauhaus.

 

Tolle Ideen

Am Mittwoch präsentierten die einzelnen Teams abschließend ihre, in den Gruppen ausgearbeiteten, Geschäftsmodelle und Marketingstrategien. Der vorausgegangen Pitch-Präsentation folgte eine Diskussionsrunde mit der Jury, in welcher beispielsweise Geschäftsmodelle, Marktanalysen oder Finanzierungspläne kritisch hinterfragt wurden. Vor der abschließenden Feedback-Runde hatten die die Teams die Gelegenheit die Performance der anderen Teams zu bewerten, welche dann mit dem nachfolgenden Urteil der Professoren verrechnet wurde. Sehr zufrieden und beeindruckt zeigten sich die Professoren beider Hochschulen mit den erarbeiteten Startup-Ideen.

 

Christian Roth

 

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