Hackathon - #WIrvsVirus

Von 20. - 23. März rief die Bundesregierung zum größten Hackathon Deutschlands auf. Rund 28.000 Teilnehmer waren gemeinsam mit Ihren Mentoren und Mentorinnen auf der Suche nach Lösungen für neu auftretende Herausforderungen in der Corona-Krise.

 

Die eingereichten Herausforderungen kamen aus der Mitte der Bevölkerung und jeder hatte die Möglichkeit, seine persönliche Herausforderung vorzuschlagen.

 

1.500 bearbeitete Ideen wurden von den Teilnehmern eingereicht und eine Fachjury wird die besten Projekte auswählen, die weiter ausgearbeitet werden.

 

Unter den Hackathonteilnehmern befand sich auch das Team unseres Wirtschaftsinformatik Master Student An, dessen Teammitgliedern Robin, Sabrina, Maike, Elina, Neil und Daniel und ihrem Mentor Philipp. Mentor Philipp übernahm im Projekt die Rolle des Projektmanagers und stand dem Team mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

Die Mentoren verfügten über einen separaten Infokanal und konnten wichtige Informationen für ihre Hackathonteams herausfiltern und frühzeitig dem Team zur Verfügung stellen.

 

Während seines WI Bachelor- und Masterstudiums an der HdM, hatte An sich ein gutes Netzwerk aufgebaut. Als er vom Hackathon erfuhr, meldete er sich direkt an und dachte sich, warum dieses Netzwerk nicht nutzen. Über die die Plattform des Social Developers Club fanden sich 20 Teilnehmer, die sich selbst zu kleinen Team organisierten und am WirvsVirus Hackathon teilnahmen.

 

Das Team, welches sich aus Designer, Data Scientists, Juristen und Experten für Front- und Backend zusammensetzte, war über ganz Deutschland verstreut. Eines war den Teammitgliedern direkt klar, sie wollten sich mit dem Thema Krisenkommunikation und insbesondere mit der Bekämpfung von Fake News auseinandersetzten. Die Frage "Wie kann sichergestellt werden, dass Fake-News entdeckt werden und validierte Informationen zur Verfügung stehen" stand bei ihrem Projekt im Vordergrund.

 

"Fake News sind ein Grund für falsches Verhalten und dagegen wollen wir vorgehen" verriet An auf die Frage, wie das Team auf dieses Thema gekommen sei.

 

In diesem Zuge arbeite das Team an einer Seite CoronaFaktenCheck.de, welche mittels KI prüft, ob es sich bei den eingepflegten Informationen um Fake News oder verlässliche Informationen handelt.

 

Die Seite sollte möglichst einfach sein, sodass viele Internetnutzer diese problemlos nutzen können. Der jeweilige Nutzer kann die URL des zu prüfenden Contents in die Webapp CoronaFaktenCheck.de eingeben. Die KI gleicht dann die Nachrichten aus dem Link mit den aktuell zur Verfügung stehenden Fachinformationen der Datenbank ab und teilt dem User direkt mit, welche Teile des Contents falsch und welche wahr sind. Zusätzlich soll dem User auf einer Deutschlandkarte dargestellt werden, in welchen Teilen des Landes sich die Fake News besonders weiterverbreiten.

Aktuell arbeitet die Seite mit Links des Sozialen Netzwerks Twitter.

 

An und dem Team ist die Aufdeckung von Fake News eine Herzensangelegenheit und so ist klar, dass sie nach dem Hackathon weiter zusammen an dem Projekt arbeiten wollen. Die Funktionen von CoronaFaktenCheck.de soll weiter ausgebaut und auf weitere Sozialen Netzwerke ausgeweitet werden. Auf lange Sicht plant das Hackathonteam, auch Fake News außerhalb der Corona-Krise mit Ihrer KI zu bekämpfen.

 

Weiterführende Links:

https://coronafaktencheck.de/

Projektbeschreibung Coronafaktencheck.de

Zurück

Sonstige News

Bewerbungsphase beginnt

Ab heute beginnt der Bewerbungszeitraum für unseren Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule der Medien. Nun können...

Weiterlesen …

Semesterstart am 20. April 2020

Das Sommersemester 2020 wird allen sicher lange in Erinnerung bleiben. Aber wir sind zuversichtlich, dass es uns gemeinsam...

Weiterlesen …

Aktueller Hinweis zum Semesterbeginn

Aufgrund der ständigen Zunahme der Zahl der mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Personen wird, dem...

Weiterlesen …