WIssen ist Macht - Masterinterview (1)

Wendelin Herrmann WI3 Student (Foto: Manuel Russ)

Heute haben wir ein Interview eines Master-Studierenden für euch. Sein Name ist Wendelin und er studiert im 3. Semester den Wirtschaftsinformatik M.Sc. an der HdM. Wendelin hat uns einige Fragen zum Masterleben an der HdM beantwortet und er hat auch einige Tipps für euch parat.

 

Warum studierst du an der HdM den Wirtschaftsinformatik Master?

Für mich war früh klar, dass ich einen Master machen möchte. Deshalb habe ich mich gegen Ende meiner Bachelorzeit intensiv mit den verschiedenen Wirtschaftsinformatik-Masterangeboten in Deutschland beschäftigt und bin dabei auch auf die HdM gestoßen. Hier hat mich vor allem die zeitgemäße Ausrichtung der Inhalte, die Hochschule an sich und der gute Online-Auftritt überzeugt. Das sind natürlich etwas oberflächliche Beweggründe, aber mehr Informationen hat man ja oft nicht über einen fremden Studiengang an einer unbekannten Hochschule. Bis heute habe ich meine Entscheidung allerdings nicht bereut und bin froh meinen Master an der HdM zu machen.

 

Was zeichnet deinen Lieblingsprofessor an der HdM aus?
Er hat immer ein offenes Ohr für Studierende und man hat das Gefühl er versucht den Menschen hinter dem Studierenden kennenzulernen. Man kann super mit ihm auf Augenhöhe arbeiten und weiß, dass er seine Studierenden so gut es ihm möglich ist bei ihren persönlichen Anliegen unterstützt, egal ob sich diese auf seine Fächer oder auf andere Probleme beziehen. Er schafft als Studiendekan eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Studiengang, was natürlich optimal für Studierende ist.

 

Dein persönlich bestes Lern-Ereignis/Aha-Erlebnis während des Masterstudiums?

Ein Moment gegen Ende der Recherche für ein Paper über neuronale Netze, als auf einmal alles – die ganzen Formeln, Algorithmen und Grafiken – einen Sinn ergeben hat und ich das große Ganze gesehen habe. In manche Themen muss man sich länger hineinarbeiten und denkt am Anfang, dass irgendwie nichts zum anderen passt. Wenn dann aber alles zusammen kommt ist das ein sehr gutes, befreiendes Gefühl.

 

Dein Studium in Drei Worten?
Praktisch, Inspirierend, Spaß

 

Warum hast du dich für Stuttgart als Studienort entschieden?
Auf Grund der HdM – das Studienangebot hat mich so überzeugt, dass ich unbedingt hier herwollte.

 

Was würdest du anders machen, wenn du dein Master Studium nochmal studieren könntest?

Nichts

 

Was ist für dich Management?

Der optimale Einsatz von vorhandenen Ressourcen, um bestmögliche Resultate zu erzielen.

 

Was hast du vor deinem Master Studium gemacht?

Ich habe an der DHBW Heidenheim dual Wirtschaftsinformatik im Bachelor studiert.

 

Was möchtest du nach deinem Studium an der HdM machen?
In’s Berufsleben starten und das Gelernte praktisch anwenden und umsetzen. Das Schöne an der Wirtschaftsinformatik ist meiner Meinung nach einfach, dass man thematisch immer brandaktuell am Zeitgeist beteiligt ist und in gewisser Weise sicher das Potential hat die Welt durch die Digitalisierung und neue Modelle auf allen Ebenen zu verändern.

 

Studierst du noch oder lebst du schon?

Definitiv letzteres. Dadurch, dass ich in keinem Fach eine Klausur schreibe, sondern jegliche Noten in Form von Präsentationen, Abgaben oder wissenschaftlichen Papern erhoben werden, habe ich natürlich den Semester-Workload komplett während des Semesters. Diese Arbeiten machen mir aber große Freude und überschreiten außerdem selten die 40-Stunden Woche, die ich zuvor bei meinem dualen Arbeitgeber ganz normal gearbeitet habe – ohne freie Einteilung der Zeiten. Viele Kommilitonen von mir arbeiten 10-20 Stunden als Werksstudent die Woche und haben trotzdem noch ein Privatleben neben Arbeit und Studium.

 

Was machst du in deiner Freizeit?
Ich bin nur unter der Woche in Stuttgart und fahre ansonsten in meine Heimat. In Stuttgart treffe ich mich mit Kommilitonen, gehe eine Runde laufen im Pfaffenwald oder entspanne in meinem Wohnheim-Zimmer.

 

Wie wichtig findest du die Verknüpfung von BWL, Informatik und Medien?

Ich finde die Interdisziplinarität der Wirtschaftsinformatik spannend und denke, dass sie in der heutigen Zeit essentiell ist. Durch die Digitalisierung und neue Technologien ist Informatik längst in unser aller Alltag eingezogen. Durch die Wirtschaftskenntnisse wird es einem ermöglicht diesen Einsatz zu hinterfragen, zu verstehen und eigene Ideen zu entwickeln. Die Entwicklung ist meiner Meinung nach noch lange nicht ausgereizt, weshalb ich rückblickend sehr froh bin, nachdem Abitur Wirtschaftsinformatik als Studienfach gewählt zu haben.

 

Was würdest du den Studienanfänger für Tipps mit auf den Weg geben?

Lasst euch von den vielen Eindrücken und Neuerungen zu Beginn eures Masterstudiums nicht verunsichern oder abschrecken. Am Anfang herrscht gerade durch die vielen Projekte etwas Chaos:
Mit wem hatte ich nochmal dieses Fach?
Was war jetzt eigentlich noch mal das Semesterziel?
Welche To-Do‘s habe ich eigentlich gerade für welches Fach?

Wenn sich die Anfangsaufregung gelegt hat und man seine neuen Kommilitonen und die Arbeitsweise im Studiengang kennengelernt hat, schafft man es gut seine verschiedenen Projekte im Überblick zu behalten und mit dem Tempo mitzuhalten. Und sollte man doch einmal den Überblick verlieren, haben sich bei mir ein Trello-Board und sehr viele bunte Kalendereinträge bewährt

 

Manuel Russ

 

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