Projekt: Management in der Kreativwirtschaft

Ablauf des Projekts als Modell visualisiert

Geschäftsmodellinnovationen sind heutzutage ein höchst relevantes Thema für etablierte Unternehmen. Um die Bedürfnisse ihrer Kunden besser befriedigen zu können, setzen sie oft auf eine bewusste Veränderung ihres bestehenden Geschäftsmodells bzw. auf die Schaffung eines neuen Ansatzes. Dabei geht es vor allem darum traditionelle Wirtschaftsbereiche, neue Technologien und moderne Informations- und Kommunikationsformen miteinander zu verbinden. 

 

Das Wahlpflichtfach “Management in der Kreativwirtschaft” bietet den WIM-Studenten die Möglichkeit selbst eine solche Innovation zu konzipieren. Die Veranstaltung wird meistens von einem direkten Praxispartner begleitet, der an verschiedenen Stellen der Veranstaltung eingebunden wird. Dadurch entsteht die einzigartige Chance deine Ideen nicht nur theoretisch zu erarbeiten, sondern direkt an einem bestehenden Unternehmen auszurichten. 

Im Sommersemester 2016 wurde die Veranstaltung durch die Robert Bosch GmbH als Praxispartner unterstützt. Dabei bekamen die Studierenden die Aufgabe, jeweils für einen Geschäftsbereich (BSH Bosch Hausgeräte, Bosch Power Tools) eine geschäftsmodellorientierte Handlungsempfehlung auszuarbeiten. An einem praktischen Beispiel wurde so Schritt für Schritt erarbeitet, in welcher Form etablierte Unternehmen eine Geschäftsmodellinnovation für sich nutzen können. Neben dem theoretischen Veranstaltungsinput erhielten die 10 Veranstaltungsteilnehmer im Rahmen eines Vortrag eines Bosch Mitarbeiters aus der Zentralabteilung Corporate Business Model Innovation sowohl einen ersten Einblick in das Unternehmen als auch Informationen zur Relevanz von Geschäftsmodellinnovation bei Bosch. Ebenso stellte der Mitarbeiter eines bei Bosch verfolgten methodischen Ansatzes zur Ableitung von Geschäftsmodellinnovationen vor. Gemeinsam mit dem theoretischen Input aus der Veranstaltung waren die Studierenden so bestens auf die Ausarbeitung der Handlungsempfehlungen vorbereitet.

Die Konzipierung der Handlungsempfehlung ist dabei in 3 Phasen unterteilt. In der ersten Phase setzt man sich mit dem Geschäftsmodell und der strategischen Positionierung des Unternehmens auseinander. In der zweiten Phase werden Geschäftsmodellinnovationen und deren disruptives Potential identifiziert und intensiv beleuchtet. In der dritten Phase werden Chancen und Risiken der Geschäftsmodellinnovationen des betrachteten Unternehmens analysiert und abschließend konkrete, geschäftsmodellorientierte Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Studierenden haben dabei die Möglichkeit die Abläufe und Herangehensweisen weitestgehend selbst beeinflussen zu können, was wiederum einen größeren Freiraum für Kreativität bietet.

Auch bei der abschließenden Ergebnispräsentation waren die Bosch-Experten anwesend, um den Studierenden ein ausgiebiges Feedback über ihre ausgearbeiteten Ideen zu bieten. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung “Management in der Kreativwirtschaft” erhälten Sie unter folgendem Link: 

 

https://www.hdm-stuttgart.de/studieninteressierte/master/studiengaenge/block?sgname=Wirtschaftsinformatik+%28Master%29&sgblockID=2572299&sgang=550059&blockname=Management+in+der+Kreativwirtschaft

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